Entwurf für die Gestaltung der Glaswände an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt (AAU), geladener Wettbewerb, Sept/Okt. 2016, Teilrealisierung 2017.

 

 

 

 

 

 

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aau about

 

 

ursprungsleiste

 

 

 

 

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aau seminarraum

 

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aau hoersaal

 

aau hoersaal

 

foyer

 

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Idee
Grundlage der visuellen Gestaltung der Glaswände an der Alpen-Adria Universität Klagenfurt (AAU) ist ein eigens dafür entwickelter piktogrammatischer Font, der aus 48 Einzelbildern besteht.
Die Symbole bringen unterschiedliche Bildsprachen miteinander in Kontakt und basieren auf visuellen Kürzeln aus Wirtschaft und Wissenschaft, Technik und Kultur, Politik und Gesellschaft.

Einige Glyphen zitieren Elemente aus dem Umfeld der AAU selbst und geben sie ihr nun in fontifizierter Form zurück.

Insgesamt spiegelt der Font das spezifische Profil und die interdisziplinäre Ausrichtung der AAU wider. Weiters kommen sowohl internationale wie regionale Bezüge vor.
 
Tastbare Tasten
Der Font ist die Grundlage für die Markierung der Glasflächen gem. ÖNORM B 1600 an der AAU. Demnach werden die zu beklebenden Glasflächen jeweils zumindest in der Höhe zwischen 90 und 130 cm mit einem Band aus 4 Piktogrammreihen versehen. Die Größe des einzelnen Piktogramms (samt Rahmen) beträgt dabei 8 x 8 cm, 16 x 16 oder 30 x 30 cm. Der Abstand zwischen den Symbolen beträgt maximal 5 cm in alle Richtungen.
Die Piktogrammbänder werden aus weißer, matter Klebefolie ausgeschnitten und an der Außenseite der jeweiligen Räume appliziert (siehe Muster). Somit ist die Gestaltung nicht nur sicht-, sondern auch tastbar und folgt damit dem 2-Sinne-Prinzip.

Die Anforderungen an die Barrierefreiheit gemäß ÖNORM B 1600, insb. Punkt 5.1.8.
(Kontrastierende Markierung der Glasflächen durch Symbole im Bereich zwischen 90 und 130 cm Höhe – Abstände zwischen den Symbolen maximal 5 cm in alle Richtungen – Breite der Symbole entspricht zumindest dem nicht markierten Abstand – markierte und nicht markierte Flächen sind annähernd flächengleich – beste Wirkung in Farbkombination mit weiß)
sind damit erfüllt.
Bauseits erforderlich sind Kräfte für das Anbringen der Klebefolien auf den entsprechenden Glasflächen nach Plan, sowie Transport und Lagerung der Folien bzw. Entsorgung des Trägermaterials.
 
Coded Quotes
Für die unterschiedlich breiten Glasflächen sind entsprechende Module vorgesehen (1 Modul pro Glasplatte). Z.B. sind die Glasflächen bei den Seminarräumen entweder 118 cm oder 84 cm breit. Dem entsprechen Module zu je 4 x 12 bzw. 4 x 8 Piktogrammen:
Pro Modul existieren 4 – 8 Varianten: Jedem Modul liegt ein anderer Subtext zugrunde, der auf Zitaten von StudentInnen oder MitarbeiterInnen der AAU beruht.
Gemäß > Belegungsschaubild entspricht jedes Symbol einem bestimmten Buchstaben bzw. Zeichen auf der Europatastatur. Das Belegungsschaubild und der Font selbst soll online downloadbar sein, außerdem können Belegungschaubilder im Foyer entnommen werden. Somit können die „Vierzeiler“ nicht nur gesehen, sondern auch gelesen werden.
 
Seminarräume, Hörsäle, Büros, Brandschutztüren, Eingangsbereich
1) Bei den Seminarräumen verläuft das 4-reihige Piktogrammband (Symbolgröße: 8 x 8 cm, Abstand horizontal: 1,8 cm, Abstand vertikal 3 cm; Gesamthöhe: 41 cm) zwischen 90 und 131 cm Höhe.
Ebenso bei den Brandschutztüren. Bei den Büros können zusätzlich Wunschpiktogramme darüber oder darunter angebracht werden.
2) Bei den Hörsälen erfolgt die Applikation in doppelter Größe (Symbolgröße: 16 x 16 cm, Abstand horizontal: 3,6 cm, Abstand vertikal: 5 cm, Gesamthöhe: 79 cm, zwischen 90 und 169 cm Höhe). Ebenso im Eingangsbereich auf der südseitigen Verglasung und beim Eingangsportal.
3) Auf der Ostseite des Foyers (Eingangsseite, Portierloge und Telefonzentrale) wird das Belegungsschaubild angebracht und zwar mit einer Symbolgröße von je 30 x 30 cm, Abstand horizontal und vertikal: 5 cm, Gesamthöhe 135 cm, zwischen 90 und 225 cm Höhe, Gesamtlänge des Belegungsschaubildes: 450 cm. Die Fläche links und rechts des 4-reihigen
Schaubildes (Gesamtbreite der Glaswand: ca. 7 m) wird mit Leertasten besetzt (vgl. Skizze).
 

 

 

 

 

 

 

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Entwurf Bibliothek, Eingang Karl Popper Sammlung:

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Zitat aus dem Lieferschein der Londoner Spedition, die am 8. August 1995 "A Quantity of Books, Private Papers and Household Effects" vor der Universitätsbibliothek Klagenfurt deponierte: den Nachlass des Philosophen Karl Popper (1902-1994), ein 310 lfm starkes Geschenk des Bundes und des Landes Kärnten zum 25-jährigen Jubiläum der AAU. In: Zellacher, Lydia: 10 Jahre Karl Popper-Sammlung (KPS), in: Mitteilungen der Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare. Nr. 58 (2005), Nr. 2, S. 56 - 63

 

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